Dein Guide für eine rollstuhlgerechte Traumreise
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Südafrika ist ein Land der Kontraste – und das Beste daran: Es wird immer barrierefreier!
Stell dir vor, du stehst oben auf dem Tafelberg, die frische Meeresbrise im Gesicht oder beobachtest Pinguine am Strand. In diesem Beitrag nehme ich dich mit auf eine Reise von Kapstadt über die Garden Route bis nach Johannesburg und Durban. Schnall dich an, hier kommt dein Guide für ein Abenteuer ohne Hindernisse. Rollstuhlgerecht & barrierefrei

1. Kapstadt: Der barrierefreie Klassiker
Kapstadt macht es dir leicht. Die V&A Waterfront ist fast komplett eben und perfekt zum Bummeln.
- Highlight: Mit der Table Mountain Cableway schwebst du mühelos auf den Gipfel des Tafelberges. Oben gibt es befestigte Wege, auf denen du das 360-Grad-Panorama genießen kannst. Karte Tafelberg
- Natur pur: Im Kirstenbosch Botanical Garden führt dich der „Boomslang“-Baumwipfelpfad in die Kronen der Bäume – komplett rollstuhlgerecht! PDF Datei
- Übernachtungstipp: Das Radisson Red Hotel V&A Waterfront. Es ist modern, stylisch und bietet hervorragend ausgestattete barrierefreie Zimmer direkt im Geschehen.



2. Garden Route: Naturerlebnisse auf Rollen
Die Garden Route ist ein Paradies für Outdoor-Fans.
- Pinguine hautnah: Am Boulders Beach fährst du auf breiten Holzstegen direkt über den Sand, während die Pinguine unter dir herwatscheln.
- Wald & Wasser: In Wilderness und im Tsitsikamma Nationalpark gibt es viele barrierefreie Abschnitte. Die Aussichtspunkte am Storms River Mouth sind über Rampen erreichbar.
- Übernachtungstipp: Das Knysna Hollow Country Estate. Hier gibt es geräumige Bungalows mit schwellenlosem Zugang und ebenerdigen Duschen inmitten einer grünen Oase.
Unterkünfte an der Garden Route

Weitere Unterkünfte an der Garden Route

3. Durban: Sonne, Strand und Meer
Durban ist berühmt für seine „Golden Mile“ – eine kilometerlange, flache Strandpromenade.
- Action: In der uShaka Marine World kannst du eines der größten Aquarien der Welt besuchen – alles ist über Aufzüge und Rampen zugänglich.
- Aussicht: Das Moses Mabhida Stadium hat ein „SkyCar“, das dich im Rollstuhl auf den riesigen Bogen des Stadions bringt. Der Blick über den Indischen Ozean ist unbezahlbar.
- Übernachtungstipp: Das The Oyster Box in Umhlanga. Ein luxuriöses Hotel, das sehr erfahren im Umgang mit Gästen mit Mobilitätseinschränkungen ist und einen erstklassigen Service bietet.


4. Johannesburg & Pretoria: Geschichte erleben
In den Metropolen des Nordens tauchst du tief in die Geschichte des Landes ein.
- Must-See: Das Apartheid Museum in Joburg ist ein architektonisches Meisterwerk und vorbildlich barrierefrei.
- Kultur: In Pretoria sind das Voortrekker Monument (mit Aufzug) und der Freedom Park sehr gut zugänglich.
- Übernachtungstipp: Das The Maslow Hotel in Sandton (Johannesburg). Es liegt zentral, ist hochmodern und bietet großzügige, barrierefreie Suiten.



3 Profi-Tipps für deine Planung
- Transport ist der Schlüssel: Die öffentlichen Verkehrsmittel sind schwierig. Miete dir am besten einen Wagen bei spezialisierten Anbietern. Sie haben Fahrzeuge mit Rampen oder Handgerät. Billiger Mietwagen – Sunny Cars
- Früh buchen: Die barrierefreien Zimmer in den Nationalparks (z.B. im Addo Elephant Park für eine Safari) sind begrenzt und oft ein Jahr im Voraus ausgebucht.
- Die „City Sightseeing“ Busse: In Kapstadt und Johannesburg gibt es die roten Hop-On Hop-Off Busse. Sie haben Rampen und Rollstuhl Stellplätze und bringen dich sicher zu fast allen Sehenswürdigkeiten. Rollstuhlgerecht & barrierefrei
Fazit: Südafrika im Rollstuhl? Ein klares Ja! Mit ein wenig Planung steht deinem „Rainbow Nation“-Abenteuer nichts im Weg.
